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Do 28.Aug. 18.00: |
Vernissage Photographs by Will Calhoun![]() |
Fr 29.Aug. 18.00:![]() |
Albin Brun sax, didgerido, perc Bruno Amstad voice, electronics Die beiden Luzerner Musiker sind vor zwei Jahren erstmals im Rahmen von "Jazz Willisau" als Duo aufgetreten. Es war eine schöne Begegnung, mit atmosphärischen Jazz-World-Fusionen, die Lust auf mehr weckte. Albin Brun ist ein tadelloser Saxophonist, der in verschiedenen Formationen immer wieder das alpin-musikalische Erbe aufgreift, aber auch ein grosses Flair hat für die mediterrane und südosteuropäische Volksmusik. Auch Bruno Amstad schlägt - allein mit seinem Gesang -Brücken zwischen Ost und West, Nord und Süd, Himmel und Erde. Dazu kommt sein cooler Umgang mit Loops und Electronics, die seine Gesänge und Trommel-Grooves verfremden und verdichten. Albin Brun und Bruno Amstad wechseln gekonnt zwischen verschiedenen Stimmungen und Instrumenten. Damit erwecken sie eine Musik zum Leben, die so sphärisch wie groove-betont ist, die einem meditativ besänftigt und entschweben lässt und im nächsten Moment wieder ins bodenständige Hier und Jetzt zurück holt. |
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Sa 30.Aug. 12.00: |
Daniel Bourquin reeds Léon Francioli b,p Die zwei Musiker zählen zu den Urgesteinen der Westschweizer Jazz-Szene. Zwei sympathische Kraftbolzen, in denen gleichzeitig so viel Sinnlichkeit und Feinheiten stecken, dass man stets wieder staunt, wie das alles in zwei Köpfen und zwei Bäuchen Platz findet. Daniel Bourquin (saxes) und Léon Francioli (bass) waren unter anderem Mitglieder des Quartetts BBFC, das ab 1981 während zehn Jahren durch Europa, Amerika und Afrika tourte. Als "Les nouveaux monstres" haben sie 1998/99 ein Projekt initiiert, bei dem sie live die Vorführung von 400 Fotografien auf einer Grossleinwand vertonen. Aber auch ohne Motto und Konzept sind die zwei stets für Überraschungen gut. Sie schöpfen buchstäblich aus dem Vollen. Bourquin und Francioli kennen das Metier zwischen Jazztradition, Groove und freiem Spiel. Sie haben mit zahlreichen Musikern wie John Tchichai, Pierre Favre, Michel Portal, Joe McPhee, Don Cherry oder Albert Mangelsdorff gespielt und wiederholt auch Kompositionen für Theater- und Tanzproduktionen geschrieben. |
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So 31.Aug. 12.00: |
Urs Leimgruber reeds Saadet Türköz voice Die Sängerin, die weit mehr als nur singt und der Saxophonist, der kaum je nach Saxophon klingt: Saadet Türkoz und Urs Leimgruber gemeinsam sind ein waches Einfühlungsvermögen und die Kunst der freien Improvisation. In den stimmlichen Lagen und Lied-Materialien von Saadet Türkoz widerspiegeln sich die musikalischen Traditionen ihrer Herkunft: Kasachstan, Ost-Turkestan, Türkei. Ein Stimme von dunklem Timbre, transparente Strukturen und überraschende Klanglichkeiten charakterisieren ihre Musik. Mit Urs Leimgruber kommt ein Partner ins Spiel, dessen Klangkultur und Improvisationslust kaum Grenzen kennt. Bei Leimgruber verschwinden nicht nur die Schranken zwischen komponierter und improvisierter Musik, sondern auch die herkömmlichen Erkennungsmerkmale eines Saxophonisten. Er kann sein Instrument anschlagen und anzupfen, er lässt Trommeln sprechen, Gitarren klingen und Gongs nachhallen. Ein Duo mit einem schier unerschöpflichen Klangspektrum, das für ein spannendes Konzert sorgen wird. |
Unterstützt von
Stadtmühle, Kulturzentrum